Golf – Vom Elitesport zum Massenphänomen

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Golf ist eine Ballsportart. Ziel des Spiels ist es, einen Ball mit wenigen Schlägen in ein Loch zu spielen. In der Regel besteht eine Runde im Golf aus 18 Bahnen, die nacheinander gespielt werden müssen und verschiedene Längen aufweisen. Um den Ball zu spielen stehen Schläger zur Verfügung, die sich in Holz und Eisen aufteilen.



Geschichte der Sportart

Während der Sport über mehrere Jahrhunderte für die Elite der Gesellschaft reserviert war, wird das Golf zusehends zu einer Sportart für die breite Masse. Dies hat den Grund, dass das Spiel inzwischen auch in kostengünstigeren Varianten vorliegt. Golf stammt ursprünglich aus Schottland. Der Ursprung des Spiels ist das 15. Jahrhundert. Es wurde erst im 19. Jahrhundert in andere Länder eingeführt. Daneben wurden in Asien ähnliche Spiele beschrieben, die bereits weit vor dem 15. Jahrhundert gespielt wurden. Im Jahrhundert der Erfindung des Sports wurde das Golf kurzzeitig verboten. Dies resultierte aus dem Konflikt zwischen England und Schottland. Deshalb wurde von den Staatsoberhäuptern angeordnet, dass anstelle des Sports das Bogenschießen geübt werden müsse. Erst nachdem der Konflikt beigelegt wurde, durfte wieder Golf gespielt werden. Im 16. Jahrhundert verbreitete sich der Sport schließlich über die komplette Insel. In dieser Zeit wurde Golf erstmals in Frankreich eingeführt, verbreitete sich allerdings nicht über den gesamten Kontinent.
Erst im 17. Jahrhundert finden sich zahlreiche Belege dafür, dass das Spiel nicht nur in Europa, sondern auch in Amerika gespielt wurde. In Amerika ist ein Beleg für ein Verbot des Sports zu finden. Das erste internationale Spiel wird ebenfalls in diesem Jahrhundert erwähnt – zwischen Schottland und England.

Die ersten Clubs

Die ersten Clubs wurden erst im 18. Jahrhundert erwähnt. Auch ein formales Regelwerk wurde erst in diesem Jahrhundert aufgeschrieben. Golf wurde auch in Amerika zu einem beliebten Spiel, so dass die ersten Schläger auf den neuen Kontinent geliefert wurden. Im 19. Jahrhundert breitete sich Golf schließlich immer weiter aus. Neben Amerika und der britischen Insel wurde der Sport auch in Europa immer beliebter. Deshalb gründeten sich die ersten Clubs. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Sport dennoch elitär und für normale Bürger kaum zugänglich. Dies wurde vor allem durch die hohen Kosten verursacht. Golf erlangte allerdings bereits zu diesem Zeitpunkt eine hohe Bekanntheit. Im 20. Jahrhundert ist Golf eine der bekanntesten Sportarten. Neben den normalen Turnieren wurde es zu Anfang des Jahrhunderts sogar als olympische Disziplin zugelassen. Die Techniken und Materialien der Ausrüstung wurden immer weiter verbessert. Golf wurde sogar schon auf dem Mond gespielt – vom Astronauten Alan Shepard. Er begleitete 1971 eine Mission und schlug bei dieser Gelegenheit zwei Bälle. Heute hat Golf die beste Verbandsstruktur und fördert vor allem günstige Varianten und damit die Verbreitung des Sports.

Die Schläger

Golf wird mit Schlägern gespielt. Für ein Spiel dürfen nur 14 Schläger mitgeführt werden. Die Fluglänge des Balls wird dabei vor allem durch die Länge des Schlägers und seinem „Fuß“ bestimmt. Je länger der Schläger, desto länger fliegt der Ball. Der Schläger beim Golf funktioniert damit durch das Prinzip, dass mehr Kraft auf den Ball gebracht wird, wenn der Schläger länger ist. Daneben werden im Golf noch viele weiteren Schläger eingesetzt, die für spezielle Untergründe wie Sand oder Wasser gedacht sind.

Foto: Til Adrian Hense – FotoliaSimilar Posts:

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