Tennis – Die Grundregeln des weißen Sports

Abgelegt unter: Rückschlagspiele |

Tennis war noch bis in die 80er Jahre ein elitäres Spiel. Inzwischen ist Tennis allerdings zu einem Breitensport geworden. Das Spiel wird im Einzel von zwei Spielern und im Doppel von vier Spielern gespielt. Gerade im Doppel kann Tennis in drei unterschiedlichen Versionen gespielt werden.

Die Mannschaften

Bestehen die Mannschaft ausschließlich aus Männern, wird das Spiel als Männerdoppel bezeichnet, spielen ausschließlich Frauen, dann ist die Bezeichnung Damendoppel. Besteht eine Mannschaft sowohl aus einem Mann als auch aus einer Frau, dann ist die Bezeichnung Mixed.

Ziel des Spiels

Das Ziel des Spiels ist es, den Ball so über ein Netz zu spielen, dass der Gegner den ball nicht mehr erreichen kann. Vor dem Rückschlag durch den Gegner darf der Ball beim Tennis maximal einmal den Boden berühren. Das Zurückspielen beim Tennis verlangt, dass der Ball erst auf dem gegnerischen Feld wieder den Boden berühren darf. Gleichzeitig muss beim Tennis mit einem Schläger gespielt werden. Die Berührung des Balls während des Spiels mit einem Körperteil wie Hand oder Kopf ist nicht erlaubt.

Die Spielregeln

Wird gegen diese Regeln verstoßen, dann ist ein Punkt an den Gegner zu vergeben. Beim Tennis ist das oberste Ziel, eine vorgegebene Anzahl an Punkten zu erreichen. Zugleich muss der Spieler eine bestimmte Anzahl an Punkten über dem Gegner liegen, da ansonsten das Spiel weitergeführt wird, bis die Voraussetzungen erfüllt sind. Innerhalb der Spiele werden Sätze gespielt, die jeweils aus einer bestimmten Anzahl an Punkten bestehen. Die Punkte selbst verlangen mehrere Ballwechsel. Die vorgegebene Anzahl an Sätzen, die zu gewinnen sind, können variieren. Amateure spielen in der Regel auf zwei Gewinnsätze. Hiermit ist gemeint, dass ein Spieler mindestens zwei Sätze mehr gewonnen haben muss als der Gegner. Im Profitennis sind drei Gewinnsätze üblich. In einigen Verbänden wird im Tennis grundsätzlich nur auf zwei Sätze gespielt. Wird der Mindesvorsprung nicht erreicht, dann wird ein Tie-Break ausgespielt. Im Tennis wird hierunter die Möglichkeit verstanden, eine bestimmte Punktzahl zu erspielen – die in der Regel bei sieben oder zehn Punkten liegt.

Zählweise im Tennis

Die Zählweise im Tennis unterscheidet sich deutlich von anderen Spielen. Gezählt wird 15, 30, 40 und Spiel. Für diese Zählweise gibt es inzwischen mehrere verschiedene Erklärungen. Zum einen wurde früher viel gewettet und die Wetten wurden dann nach heutiger Rechnung in 15er Schritten ausgetragen. Zum anderen waren bei den Aufschlägen früher verschiedene Positionen üblich, die in 15-Zoll-Abständen festgelegt waren. Auch für die Abweichung des Zählerstands 45 auf 40 bieten diese beiden Theorien genügend Spielraum. Beim Tennis sind immer zwei Punkte Vorsprung notwendig. Da bei einem Stand von 40 : 40 diese Möglichkeit nicht besteht, wird hier von Einstand gesprochen. Im Prinzip entspricht das im Tennis einem 0 : 0. Im Tennis sind allerdings auch hier Ausnahmen üblich. So kann im Tennis auch bei einem Gleichstand der nächste Ball entscheiden.

Regelentscheidungen

Die Regeln im Tennis weichen somit oft von den üblichen Regeln ab. Die Hauptunterscheidung wird im Tennis immer zwischen Profis und Amateuren getroffen. Die Regeln sind bei den Amateuren weitaus einfacher. Dies hat damit zu tun, dass die Trainingsmöglichkeiten und Spielzeiten begrenzt sind. Im Profitennis können einige Spiele mehrere Stunden dauern – der Rekord liegt bei über zwölf Stunden.

Foto: karaboux – FotoliaSimilar Posts:

Sie müssen eingelogged sein, um ein Kommentar zu posten. Einloggen